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Spanien

Donnerstag, 13. August 2009

fuck, es geht so schnell..

und schon wieder zurück in Deutschland. Anfang Juli, wie geplant, ein paar Tage nach Santiago geflogen, dort zwei Freundinnen getroffen und endlich mal wieder grüne Landschaft gesehen. Ein paar schöne Tage verbracht und dann schon wieder zurück nach Elche. Drei letzte Tage in Spanien, drei Abschiedsparties und dementsprechend wenig Schlaf.

Zurück in Deutschland ging es gleich weiter. Neue WG besucht, in die ich anfang September einziehe, mal wieder aufs Melt gefahren und auf Wacken gearbeitet. So schnell vergeht schon wieder ein Monat Deutschland...

Donnerstag, 2. Juli 2009

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Da denkt man sich, ok letzter Tag in der WG, man schreibt mal was übers vergangene Jahr und dann ist der Internetprovider zu schnell mit dem Abschalten des Internets. Zwei Wochen auf die Installation gewartet, nach zwei Tagen wurde es abgeschaltet; komischkomisch.. zumindest ein Grund sich nochmal mit Bierchen in den Rasen vor der Uni zu setzen...

Naja, heute Nacht gehts zum Flughafen, um auf meinen Flug in den frühen Morgenstunden nach Madrid und von dort aus nach Santiago zu warten. Bis zum 9. und am 12. gehts schon wieder nach Deutschland.. gemischte Gefühl, Vorfreude auf Freunde, Festivals, hoffentlich ne koole neue WG, um das kleine WG-Desaster des letzten Jahres wettzumachen. Endlich raus aus dem Kaff Elche, leider auch raus aus Spanien, aber im September geht nochmal runter, um den Süden noch etwas zu bereisen (jemand Interesse mitzukommen??).
Auch raus aus der Hitze, die hier in den letzten Tagen wirklich krass wurde. Gefühlte 40°, laut den wirklich beschissenen spanischen Fernseh"nachrichten".. in der WG vor dem Ventilator vegitieren, ab und an ne Dusche, um fünf Minuten später wieder zu schwitzen. Man beklagt sich aber nicht....

Donnerstag, 18. Juni 2009

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Die letzten Wochen in kurzen, zusammenhangslosen Sätzen


Es ist warm, sehr warm. Ich muss lernen. Endlich eine neue Waschmaschine. Dafür ist mein Rollo kaputt. Ständige Nacht im Zimmer. Besuch einer Freundin in Santiago de Compostela in der ersten Juliwoche gebucht. Wohnungsplanung und Vorfreunde auf Marburg. Morgen Klausur. Schwitzen.


dafür gibts noch ein paar Linktipps

Manager der Weltbanken komponieren also



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70200 Stücke in 33sek? Geht nicht? Doch aber bitte bei der GEMA anmelden



ne längere Doku darüber: http://www.youtube.com/watch?v=EAptRZlwziA

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The Obama Deception is a hard-hitting film that completely destroys the myth that Barack Obama is working for the best interests of the American people. The Obama phenomenon is a hoax carefully crafted by the captains of the New World Order. He is being pushed as savior in an attempt to con the American people into accepting global slavery.

http://video.google.com/videoplay?docid=7886780711843120756

Mittwoch, 27. Mai 2009

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In den letzten 1 1/2 Wochen hat mich eine wahre deutsche Besucherflut überschwappt. Eine Freundin aus Hannover, Madu aus Marburg und Lena mit Freund, die ich auch aus Mr kenne. Mit letzteren beiden und einem italienischen Kumpel von hier mal wieder an den abgelegenen Strand gefahren und vier sehr koole Tage verbracht.

Ein paar Bilder aus Castellón, Elche, Toledo und Salamanca gibt es hier

Freitag, 8. Mai 2009

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Das hat ja mal wieder lange gedauert, bis es hier irgendwas neues gibt. Passiert nicht allzuviel hier. Trotzdem lasse ich die letzten Wochen etwas revue passieren.

Nach Castellón Anfang April gab es 1 1/2 Wochen OsterSemana.Santa.Ferien, die ich leider größtenteils damit verbracht auf Entscheidungen von Leuten zu warten, mit denen ich verreisen wollte. Ein illegaler Rave außerhalb von Elche hat das ganze etwas abgemildert, aber ich hätte mir schöneres vorstellen können. Zumindest durfte ich die spanischen Zustände zur Semana Santa live mitbekommen. Überall Leute, Prozessionen, Gesänge, Mariastatuen, Trommeln und Musikkapellen und Millionen von kopierten Mariabildern auf der Straße. Wieso geben die Eltern ihren Kindern die gekauften Kopien nicht einfach in die Hand, statt sie diese vom Boden auheben zu lassen. Es wäre so einfach!
Letztendlich sind wir dann für die letzten vier Tage an den den Hippiestrand gefahren, an dem ich schon vor 20 Monaten eine schöne Zeit verbrachte. Leider etwas Menschenleer, aber durchaus gechillt, wie eh und je. Die durchregnete letzte Nacht hätte man sich allerdings sparen können.

Die nächsten zwei Wochen verliefen dann in voller Erwartung auf das S.O.S 4.8. Ein Festival überwiegend (spanischer) Rockpop, allerdings mit kleinen elektronischen Musikjuwelen in Form von Prodigy, Underworld, BoysNoize und vor allem der Matthew Herbert Big Band (den ich schon alleine auf dem Melt! 06 gesehen habe). Leider hat es der Veranstalter etwas in den Sand gesetzt, in dem er das Konzert erst nur für Reservierungen zuließ und eine Leinwand ankündigte. Diese lief jedoch nicht, eine Nachfrage erbracht, dass es noch Plätze gäbe, man sich aber erst ein Ticket am anderen Ende des Geländes holen müsse. Dort also hin und einem wird gesagt, dass das Konzert sowieso gleich vorbei wäre.. wunderbar also.. Naja, wir (ein Auto voller Italienern und mir) hatten trotzdem eine Menge Spaß, haben einige bekannte Gesichter getroffen und einige neue kennengelernt.

Noch völlig fertig vom Festival ging es dann Montag gleich mit der kanadischen Delegation und mir als einzigem Mann und Fahrer gen Norden. Toledo und Steffi aus Marburg in Salamanca besuchen.
Toledo hat eine wunderschöne Altstadt plus Kathedrale, ein jüdisches Viertel und jede Menge Museen und kleine Gässchen zum erkunden. Natürlich die müttlerliche Kulturkasse geplündert und einige Museen und die Kathedrale besucht. Die Nacht in der billigsten Pension verbracht, da die einzige Jugendherberge -aus einem mir nicht verständlichen Grund- einen Internationalen JH-Ausweis verlangt. Zwei Betten, drei Leute, zwei davon schnarchend und ich immer noch leicht aneschlagen nicht schlafend. Nun denn. Am späten Nachmittag des folgenden Tages dann Richtung Salamanca gefahren. Recht schöne Landschaft bis Ávila danach knechtet einen die spanische Autobahnplanung leider mit 20km Autbahn, riesen Abfahrt, 20km Landstraße, riesen Auffahrt, 30km Autobahn, Abfahrt mit mindestens zwei Kreisverkehren,.... un círculo vicioso..
Salamanca allerdings rockt ziemlich. Superalte Uni, Stadt mit Flair und einem wunderbaren studentischen Ambiente. Genächtigt haben wir bei Steffi, einer guten Freundin aus Marburg, und ihrem Freund in ihrer superzenralen WG. Ein weiterer Bekannter aus Marburg war mit seiner französischen Freundin auch gerade da. Großes Essen und endlich mal wieder wertvolle, tiefgehende Gespräche mit revolutionären Geschichtchen des Lebens. Alles auf Spanisch versteht sich, selbst wenn drei Deutsche, mit denen man in all den Jahren nur deutsch sprach, zusammen in der Küche waren.
Mittwoch dann einen großen Salamancatag gemacht. Abends nochmal gut gespeist, um dann morgens zusammen zu frühstücken und uns auf den Weg zu machen, schließlich lagen laut GoogleMaps 7:30h Stunden Autofahrt vor mir, da "Mautstrecken vermieden wurden". Wie auch immer Google drauf kommt, wir waren mit angemessenem Fahrstil in guten sechs Stunden angekommen. Einmal quer durch Madrid und 7 statt über 30€ Maut bezahlt.

So also endlich wieder aus Elche rausgekommen, was mit der Zeit irgendwie immer nötiger wird. Diese Stadt hat für mich einfach nichts. Ein südliches Flair durch ein Überangebot an Palmen macht schon was her, aber mir fehlt hier eindeutig die studentische Atmosphäre. Keinerlei Alternativen, um mal nicht jede Woche in die gleiche (von ein Haufen Personen als schlecht empfundene) Bar gehen zu müssen. Vielleicht mal ein Club mehr, wo man nicht auf seine Schuhe achten muss oder nur komische Leute um sich herum zu haben. Liegt eindeutig daran, dass die Uni in Elche erst vor 12 Jahren gegründet wurde und fast alle Spanier entweder noch zu hause wohnen oder jedes Wochenende nach hause fahren, um sich dort -nach eigener Aussage- "oft zu langweiligen". Für mich weder verständlich noch nachvollziehbar, aber hier anscheinend gang und gebe...



--fotos werden nachgereicht--

Montag, 6. April 2009

Castellon und Puerto Lumbreras

Vorletztes Wochenende mit Sarah, Mauro und Luz ein Auto gemietet um zu Luz Bruder nach Castellón, nördlich von Valencia zu fahren und Elche mal wieder zu entfliehen. Langsam nervt die Stadt schon, aber nun gut. Man spart ein Haufen Geld an Miete und nicht vorhandenen Ausgehmöglichkeiten zum Geldverprassen und kann dafür umso mehr reisen.
Castellón war leider auch eher öde, da die Stadt noch kleiner als Elche ist und das Wetter nicht so wollte. Trotzdem sehr gut mal wieder was anderes zu sehen.

Letzte Woche dann auf einem Psychologiekongress der Studenten der hiesigen Uni gewesen. Drei Tage von morgens bis abends, teils interessante und praktische, teils eher langweilige Vorträge zum Thema "descubriendome - un ser bio psico social". Am Ende wurden fünf Bücherpakete unter den sicherlich 400 Teilnehmern verlost und ich war einer der "Glücklichen". Die Bücher sind "Psicobiologia del Desarrollo", "Civilizaciones - la lucha del hombre por controlar la naturaleza", und "Tabacco", wobei sie mMn bis auf ersteres wohl eher weniger mit Psychologie zu tun haben, ebenjenes aber ein Buch aus dem letzten Jahrhundert der Universität Alicante ist.

Um ein weiteres Mal Elche zu entfliehen am Samstag halb geplant, halb "wir sehen uns in 10 Minuten" nach Puerto Lumbreras zum Explum 2009 Festival gefahren. Mit Mauro, Pedro, den ich bis dato kaum kannte, zwei unbekannte Damen und einer Menge Freunde der letzten drei Genannten wurde so ab 21h auf dem dortigen Parkplatz getrunken und gegessen. Die Autostadt gefüllt mit entspannten, lustigen Leuten, Musik aller Richtungen aus verschiedensten Autos, so dass man beim Pinkeln gehen, mal Metall, mal bei richtigem Schritttempo einen schönen Übergang elektronischer Stile hören durfte. Die Party ging so bis 7-8h voraufhin wir zur obligatorischen Afterhour bis ca. 11h gefahren sind, um dann den Weg nach Elche wieder aufzunehmen. Allerdings mit Hindernissen, da Spanien schon im Semana Santa-Fieber ist und in allen möglichen Städten täglich irgendwelche Umzüge sind. Wems gefällt..

Sonntag, 22. März 2009

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und schon wieder 2 1/2 Wochen des Studieren, Feiern und mittlerweile Sonnenbadens in Spanien. Mit teils schon deutsche Sommertemperaturen Mitte März lässt es sich um einiges entspannter leben.

Hauptereignis besagter Wochen waren wohl die Fallas in Valencia, denen wir leider aufgrund von überfüllten Hostals und keinerlei vorhandenen Schlafmöglichkeiten bei Freunden nur knapp 24 Stunden beiwohnen konnten. Donnerstag morgen wohl um eine Uhrzeit aufgestanden, zu der ich eher ins Bett gehe als aufstehe, um mit Sarah nach Valencia zu fahren und zunächster erst mal ein bißchen plan- und ziellos durch die Stadt gelaufen, um uns einige wenige der selbst gemachten, teils meterhohen Pappfiguren (die Fallas) anzuschauen, die in der Nacht zum Freitag mit riesen Feuerwerk in jedem Viertel verbrannt werden. Das große Abschlussfeuerwerk am Rathausplatz um 1h war wohl das spektakulärste und größte, was ich jemals gesehen habe. Mal ganz davon abgesehen, dass die Spanier während solchen Festen die "crisis economica" auf einmal völlig vergessen und ihr Geld sprichwörtliche verbrennen, sei es mit Feuerwerk oder mit den designten Fallas, die jedes Jahr aufs neue verbrannt werden. (Video weiter unten)

Ein anderer Höhepunkt waren die Mascletàs, "die jeden Tag um 14 Uhr am Rathausplatz gezündet werden und ebenfalls zehntausende Besucher anlocken. An langen Schnüren montierte Knaller explodieren im Sekundentakt und entfachen eine Sinfonie aus dumpfem Grollen, gewaltigen Paukenschlägen und pfeifenden zischenden Tönen" (Zitat wikipedia.de). Es war definitiv zu voll und man konnte sich eigentlich gar nicht mehr von der Stelle bewegen, gescheige denn vorankommen. Wieder mal sehr froh gewesen zu der Zeit nur mit einer, statt wie andere zehn Personen unterwegs gewesen zu sein.
Nach dem ganzen Spektakel, wurde es leider etwas zu ruhig in der Stadt, da die Leute wohl nach vier Tagen feiern, doch sehr müde waren, wir zumindest zogen noch etwas um die Häuser, um dann um 7h mit dem Zug wieder nach Elche zu fahren.

Ich hoffe das Video hat einigermaßen annehmbare Qualität. Bilder gibt es hier


Donnerstag, 5. März 2009

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Am Freitag den 13 dann also unsere große WG-Party mit zwei DJs (u.a. mir),zu Stoßzeiten gut 50-60 Leuten und der Polizei gegen 4h.

Am nächsten Tag in die Woche selbsternannte Ferien nach Barcelona gefahren, um dort ein zweites Mal die Nacht zu feiern, da wir kein Schlafplatz hatten. Die drei Italiener mit denen Ralf und ich unterwegs waren, sind dann irgendwann gegen 11h zu Freunden. Wir beide harrten noch bist 14h am Bahnhof aus, um dann endlich das am Morgen schon reservierte Hostelzimmer zu beziehen, um endlich zu schlafen. Der Sonntag dementsprechend ruhig, waren nur noch im Picassomuseum.

In der ganzen Wochen haben wir doch recht viel von Barcelona gesehen. Gaudis Häuser, die Sagrada Familia, Parc Guell, usw. Viel Party, viel Schlaf, viel von der Stadt gesehen und einem wirklich schlechten Versuch der Bestehlung entgangen. Bilder leider keine gemacht, da ich so schlau war die Batterie der Kamera vorher aufzuladen, sie jedoch schlicht in Elche vergessen habe.

Die letzte Wochen, wie ja schon erwähnt eher den ganzen Tag geschlafen, da mich die Krankheit, Erkältung, kleine Grippe oder so, übermannte. Mittlerweile nur noch Husten und Druck auf den Ohren wegen dem Wetter. Teils Regen, teils Sonnenschein und viel viel Wind.

Das nächste Semester wird sommer- und reisegerecht eher chillig. Ein Vier-Tage-Wochenende und im Mai bspw. fast keine Uni, wenn man vom Spanischkurs absieht. Dafür wird also in Kürze einige Reisen geplant. Semana Santa hoffentlich nach Sevilla, später Italien, vielleicht Slowenien und natürlich noch viele andere Orte in Spanien...


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Anschließend noch die Vorstellung einer Kampagne vom Fernsehkritiker Holger Kreymeier, für sich für ein sinnvolles Einsetzen der GEZ-Gebühren und gegen die Verflachung und Quotengeilheit der Öffentlich Rechtlichen einsetzt. Leider ist der ÖR in keiner Weise kritikfähig und hat Kreymeier als freien Mitarbeiter mit sofortiger Wirkung entlassen und bereits vereinbarte Arbeitstage im März gecancelt.
Im folgenden also Infos zu Page, der Kinospot und die Presseerklärungen Kreymeiers zu seiner Kündigung.

Dafür zahl ich nicht!
Rundfunkgebühren sollen dazu dienen, ein kommerziell unabhängiges und anspruchsvolles Programm zu garantieren. Leider halten sich ARD und ZDF nur unzureichend daran.

Seien Sie unkritisch. Zahlen Sie brav Ihre Gebühren. Aber wundern Sie sich nicht, wenn das Programm noch schlechter wird.

Eine Kampagne von Fernsehkritik-TV






SPIEGEL-Artikel


„Dafür zahl’ ich nicht!“: NDR feuert Initiator der Kampagne


Der Norddeutsche Rundfunk hat am Dienstag mit sofortiger Wirkung seinen freien Mitarbeiter Holger Kreymeier entlassen. Kreymeier ist Moderator und Produzent des satirisch-kritischen Online-Magazins „Fernsehkritik-TV“ (www.fernsehkritik.tv) und damit auch verantwortlich für die derzeit laufende Kampagne „Dafür zahl’ ich nicht!“ (www.dafuer-zahl-ich-nicht.de), welche die zunehmende inhaltliche Verflachung bei ARD und ZDF hinterfragt.

Kreymeier zu seiner Entlassung: „Der Norddeutsche Rundfunk erweist sich als vollkommen kritikresistent. Ich habe in meiner Kampagne weder zu einem Gebühren-Boykott aufgerufen noch das öffentlich-rechtliche System in Frage gestellt, sondern mich auf inhaltliche Punkte konzentriert. Die Kampagne ist eine FÜR öffentlich-rechtliches Fernsehen - und zwar so, wie es durch den Rundfunkstaatsvertrag formuliert ist. Ich komme mir ein bisschen wie die Elke Heidenreich des Norddeutschen Rundfunks vor. Es tut mir in der Seele weh zu sehen, in welche Richtung sich ARD und ZDF entwickeln. Aber die Entscheidung des NDR vom Dienstag zeigt mir, dass das öffentlich-rechtliche System am Ende ist.“

Kreymeier hat für die Multimedia-Abteilung des Senders gearbeitet. Außerdem hat er Untertitel für gehörlose Zuschauer getextet. Kreymeier: „Ich habe darin nie einen Widerspruch zu meinen Tätigkeiten im Internet gesehen, denn meine Arbeit beim NDR hat sich zu keinem Zeitpunkt mit den Inhalten des Fernsehprogramms überschnitten.“

Kreymeier weiter: „Ich werde mich jetzt ganz auf meine eigene kleine Firma Alsterfilm konzentrieren. Wer im Raum Hamburg die Dienste einer Filmproduktion oder eines Journalisten braucht, soll sich gern melden. Ob ich weiterhin GEZ-Gebühren zahle, werde ich demnächst entscheiden.“



Pressemitteilung NDR

Mittwoch, 25. Februar 2009

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Reisebericht Barcelona folgt in den nächsten Tagen, gerade hat mich eine dicke Erkältung niedergestreckt.

Freitag, 13. Februar 2009

deutsch für anfänger

Noch ein kleiner Nachtrag zu gestern: ich habe ja in Zeiten der Krise Arbeit gefudnen, bzw wurde ich gefunden und arbeite für grandiose 5,50€/h. Dabei muss ich mehr oder minder sinnfreie Sätze auf Deutsch lesen und teils kleinere Videosequenzen (, derene Alter sich wohl mit meinem ähnelt) synchronisieren.

Hier nur mal ein kleines Beispiel. typische Szene: Vater kommt morgens in die Küche, Schwiegersohn, der als Gitarrist gekennzeichnet ist, sitzt am Tisch.


Vater: Guten Morgen.
Gitarrist: Guten Morgen, Herr Schmidt.
Vater: Sind die Eier fertig?
Mutter: Noch nicht, Liebling.
Vater: Lena hat mir erzählt, dass du Arbeit suchst.
Gitarrist: Ja, ich bin ein sehr guter Musiker. Ich habe eine Liste der wichtigsten Clubs in Hamburg
Vater: Ich weiss.
Gitarrist: Es ist ehr schwierig, mit den Clubbesitzern zu sprechen.
Vater: Ja, ist es.
Gitarrist: Ich kenne eigentlich überhaupt keine Clubbesitzer.
Vater: Ach nein? Oh, in Ordnung! Ich kann dir aber nur ein Job als Barmann anbieten.
Gitarrist: OK. Das ist schon in Ordnung


Dieser und andere eher sinnfreien Dialog mit der ensprechender visuellen 80er Jahre Aufnahme wird also bei der Computer Aided Education dazu verwendet, Ausländern die deutsche Sprach näherzubringen. Gut zu wissen..