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Musik

Samstag, 27. Juni 2009

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Originally Posted by http://www.headmine.net/electric-literacy-playground/

Techno music is made up of a mosaic of repetitive musical patterns that compete for attention while simultaneously giving way to a greater whole. The focus of the music is not a melodic or lyrical journey but the texture of the sounds themselves and the intersections of minimalist riffs. As attention shifts effortlessly between adjacent patterns, the soundscape exposes a dynamic, endless interplay between figure and ground. What is in the foreground at one moment disappears into the background and is quickly replaced by a new sound or pattern that will eventually go unnoticed as well. This soundscape "lures the listener into a sound world honeycombed with chambers that each have their own acoustics. [It] is "like walking through a maze-whose walls rearrange themselves with every step you take.'" (Reynolds, 1999: 44) Here Reynolds finds himself borrowing a description of the non-linear mathematical equations used in chaos theory to capture the essence of techno music.


"To dance is not just to experience music as time, but to experience time as music." (Melbourne, 1999: 103)

Mittwoch, 9. April 2008

brown vs brown / cavete marburg

Die Bauernweisheit "der April macht was er will" gewinnt mal wieder an Gewicht, wenn man bedenkt, dass wir uns vorletzten Sonntag noch im alten botanischen Garten in der Sonne suhlten und uns diesen Montag durch den weihnachtlichen Schnee den Weg in die Uni kämpften mussten. Wo bleibt die angepriesene globale Erwärmung mit Palmen vor der Tür?

Gestern war dann - nach dreiwöchiger Renovierungsphase - die offizielle Wiedereröffnung der Cavete mit einem genialen Konzert von Brown vs Brown. Der Rohrbruch fünf Stunden vor Beginn tat dem Ganzen zum Glück kein Abbruch, obwohl man in der Herrentoilette schon ein Tropfsteinhöhlenfeeling bekam.
Die "Red Hot Chilli Pepper des Jazz" spielten genial, komplexen Schizojazz aus Amsterdam, wie das Plakat schon verriet. CD natürlich sofort mitgenommen.

Die offizielle Ankündigung der neuen Jazzini-Programms:

Es gibt Labels, die bekommt man einmal angeklebt und kriegt sie nicht wieder los... So ungefähr geht es Brown vs. Brown, über die ein holländischer Rezensent vor einiger Zeit begeistert schrieb, sie seien die "Red Hot Chili Peppers des Jazz". Zweifelhaft natürlich, denn immerhin sind die Chili Peppers – mit Verlaub – in den letzten Jahren etwas langweilig und berechenbar geworden. Geht man ein paar Jahre zurück, sieht die Sache natürlich schon wieder anders aus...
Brown vs. Brown also - und ja, James Brown steht bei der Namensgebung Pate: Gegründet 2004 in Amsterdam; 2 Holländer, 1 Finne, 1 Österreicher; unglaublich tight und zuhause sowohl in Jazztempeln wie dem Bimhuis als auch in schlecht beleuchteten Alternative Rock Clubs. Sie gelten als eine der besten Live Bands, die derzeit zu haben sind. Die 1. Platte "Twitch and Shout" (PAO 10660) beim nicht ganz unbekannten PAO Label (bei dem auch Archie Shepp, Jean Paul Bourelly und John Abercrombie veröffentlichen) – nach fast drei Jahren permanenten Tourens. Prädikat: meisterlich. "Jazz is the teacher, funk is the preacher", wie schon James Blood Ulmer so treffend bemerkte. Brown vs. Brown sind dort dreckig, wo es sein muss, immer überraschend – und bringen mehr Energie auf die Bühne als jeder Frühjahrssturm. Egal wie man's nennt, ob Punk Jazz, Stumble Funk oder Math Rock – diese Band ist das erste Must der neuen Saison!

Dienstag, 5. Dezember 2006

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Sollte man sich Gedanken machen, wenn man in einer Kneipe Bier bestellen kann ohne etwas zu sagen?? Vier mal hintereinander..
Naja, führe es mal auf mein Montags-Stammgast-Dasein in der Cavete zurück. War wirklich sehr nett gestern abend im Jazzkeller Marburgs.

Ansonsten überlege ich stark in den kommenden Semesterferien ins Ausland, am besten Afrika zu gehen, um dort ein Praktikum/Freiwilligendienst oder was auch immer zu machen. Irgendwas muss man ja tun ;-)

Samstag, 4. November 2006

WG-Party mit Deichkind

Gestern abend war es dann soweit. Auf nach Frankfurt zu "Deiner Party mit Deichkind", eine Werbetour durch ganz Deutschland. Man musste gewinnen, um auf der Gästeliste zu stehen.

Ich dachte wirklich, dass wir früh da sein sollten, da sicher viel los und mehr Leute gewonnen haben als überhaupt rein dürfen, wir waren die ersten. Schon am Bahnhof wuchs unsere Gruppe inflationär in die Höhe, da wir scheinbar nicht die einzigen waren die umsonst Deichkind sehen wollten.

Die Location (UnsionHalle in Frankfurt) war viel größer als erwartet. Zunächst nicht viel von der WG zu sehen. Ein Nebenraum war dann schon eher WG-ähnlich. Sofas, Bad und eine Küche mit warem Baguettes für lau den ganzen Abend. Sogar ein Frei-Bibop gab es. Die Getränkepreise hielten sich aber eher in der oberen Kategorie auf...

Wir sind um 22h rein, das Gerücht Deichkind würde erst gegen 01h spielen bestätigte sich. Schleppend wurde es in den ganz in weiß gehalteten Räumen voller, die Musik überzeugte noch nicht. Selten so viele gemischte Leute auf einer Party gesehen, von Anzugträgern bis hin zu Kostümierten war alles dabei.
Und dann war es auch schon soweit. Deichkind rockten. Die Menge tobte. Kissen, Bälle, Menschen alles flog hin und her. Irgendwann wurde dann auch ein Sofa und die Hüpfburg der Bühne über die Gäste hinweg getragen.

Leider spielten sie nur eine Stunde und die Musik danach war schlimmer als grauenhaft. Man kann doch erwarten, dass nach einem Elektro-Rock-HipHop-Konzert auch zumindest ähnliche Musik läuft. Fehlanzeige. Die Party leerte sich relativ schnell, nur Hanno und ich mussten den ersten Zug gen Marburg, um 5:22h nehmen, hatten demenstprechend also nocht Zeit. Lange blieben wir aber auch nicht mehr, denn die Musik war wirklich unerträglich und die meisten Leute schon weitergezogen. Also Richtung Bahnhof gelaufen, in den Zug gesetzt und heute morgen um 07h ins Bett gelegt. Deichkind umsonst gesehen, nette Party gehabt und unterwegs gewesen, was will man mehr?

Heute abend Mediengruppe Telekommander im Trauma...

Sonntag, 18. Juni 2006

Spielraum - Die Zweite

Super Sache gestern abend in den Waggonhallen. Das Festival war wirklich sehr gut. Unsere Jam Session fing natürlich viel später an als geplant, aber das Warten hatte sich gelohnt. Es war kool wie die Leute auf die eigene Funk-Rock Kombination abgegangen sind. Am Ende dann noch ein bißchen gebeatboxt und wieder ab ins Leben. Bis heute morgen um 7.30 Uhr. Es wird immer früher, aber super nett, wenn man die Oberstadt bei Sonnenschein entlang läuft, die ersten Sonntagsmorgensjogger trifft und sich ärgert, dass die Bäckerei nicht auf hat.

Heute dann nur noch Workshop in der Cavete und früh ins Bett... Udo Corts kommt morgen früh auf die Lahnberge (Klick).
Bild einer Skulptur im Jardin de Tuileries/Paris vom November 2004.
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Dienstag, 13. Juni 2006

Cavete

Wie zu erwarten, war es relativ leer heute. Der Sommer kommt und die Cavete ist eindeutig keine Sommerkneipe. Dennoch gab es (mal wieder) ein Highlight. Pete York, der Schlagzeuger von Helge Schneider war da und hat gespielt. Helge Schneider?? Jap, denn der gute Mann ist neben seinem Komikerdasein auch einer der besten deutschen Jazzmusiker. Am 22.01 diesen Jahres konnte ich mich glücklich schätzen ihn für laue 27€ live in der Stadthalle zu sehen. Mit ebendiesem Schlagzeuger und dem mittlerweile leider verstorbenen Jimmy Woode. Beide spielten auch im grandiosen Jazzclub mit.
Werden Frauen eigentlich mit jedem Sonnenstrahl schöner??